Archive for the 'Ausstellung Kunsthaus Wiesbaden' Category

Apr 20 2017

Hommage an Robert Preyer

 

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Mit der „Hommage an Robert Preyer“ ehrt das Kunsthaus einen Maler, der in seinem künstlerischen Schaffen eng mit der Landeshauptstadt Wiesbaden verbunden war.

 

Robert Preyer studierte Malerei an der Städelschule in Frankfurt am Main bei Wilhelm Heise, Georg Meistermann und Heinz Battke. 1962 erhielt er ein Stipendium für die Villa Massimo in Rom. Von 1968 bis 1988 war er Leiter der Klasse für Malerei an der Werkkunstschule und Professor für Malerei an der Fachhochschule in Wiesbaden. Robert Preyer lebte abwechselnd auf der griechischen Insel Chios, die ihn zu vielen Bildern inspirierte, und in Rettert im Taunus, wo er 2014 verstarb.

 

In der Aula des Kunsthauses werden frühe Zeichnungen und Gemälde zu sehen sein, in der Kunsthalle gesellen sich zu meist später entstandenen Arbeiten Preyers Werke seiner ehemaligen Schüler – Heidi Bastian, Michael Post, Eberhard Riedel, Hajo Sternhardt, Birgitta Weiss und Hans Zitko – dazu.

 

 Die Ausstellung ist vom 6. Mai bis zum 2. Juli 2017 im Kunsthaus Wiesbaden, Schulberg 10, zu sehen. Zur Eröffnung am Freitag, 5. Mai, 19 Uhr, lädt das Kulturamt Wiesbaden herzlich ein.

 

 Mit freundlicher Unterstützung der BRITA GmbH

 

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Apr 04 2017

Peter H. Gogolin: „Der Mann, der den Regen fotografierte“

Gogolin

Der in Wiesbaden lebende Autor Peter H. Gogolin stellt seinen neuen Roman „Der Mann, der den Regen fotografierte“ im Rahmen von Berna Reales Ausstellung „Über uns“ am 9. April, 11.30 Uhr, im Kunsthaus Wiesbaden, Schulberg 10, vor.

Gogolins Roman spielt in Belém, der Heimatstadt von Berna Reale. Der Protagonist Hendrik Cramer ist Locationscout: Für eine Filmproduktion ist er nach Brasilien geflogen, ausgestattet mit Notebook und Kamera und dem ersten Skript eines Spielfilmes. Er hat den Auftrag, die Drehorte für den Film festzulegen, der während des berühmten Círio de Nossa  Senhora de Nazaré gedreht werden soll, dem religiösen Umzug zu Ehren der Heiligen von Belém, den jährlich rund 2 Millionen Menschen besuchen. Dann aber kommt alles anders. Hendrik Cramer wird, eher durch einen Zufall denn aus Berechnung, entführt.

Der Autor benutzt das farbenfrohe Belém und die unberechenbare Mentalität Brasiliens nicht einfach als exotische Kulisse, sondern er führt seine Leser tief hinein in die Extreme der völlig andersartigen Welt.

 In Zusammenarbeit mit dem Axel Dielmann Verlag, Frankfurt, lädt das Kulturamt Wiesbaden herzlich zur Lesung ein.

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Mrz 16 2017

Thomas Gerwin – “Soundscape No.11” – Situative RaumKlangDuft-Installation

Thomas Gerwin web

 

Das vielfältige Schaffen des in Berlin lebenden Klangkünstlers, Komponisten und Performers Thomas Gerwin umfasst sowohl Werke für Konzert und Radio als auch Soundscape Compositions sowie Klang- und Video-Installationen mit Aufführungen und Ausstellungen weltweit.

„Soundscape No.11“ gehört zu einer Werkreihe von begehbaren Klanglandschaften aus im Raum positionierten weißen Boxen verschiedener Höhe, denen Klang, zuweilen auch Duft entströmt. Die multisensoriale RaumKlangDuft-Komposition ist nach den Himmelsrichtungen in Ba-Gua-Zonen – nach Feng Shui – eingeteilt und genau in den Ausstellungsraum hinein komponiert. Jeder Besucher kann sich durch Positionierung oder Bewegung im Raum einen ganz eigenen Eindruck verschaffen, eine ganz eigene Struktur oder Geschichte erleben.

Zur Eröffnung am Freitag, 24. März, 19 Uhr, performen Thomas Gerwin und die Tänzerin Britta Schönbrunn die Klangkomposition „Contiguity“. Hierzu laden wir Sie herzlich ein.

Rahmenprogramm.

Künstlergespräch – 7. April, 20 Uhr

Thomas Gerwin spricht mit dem Kurator Wolfgang Schliemann über seine Arbeit. Anschließend improvisieren die beiden Musiker mit Live-Elektronik (Thomas Gerwin) und Schlagwerk (Wolfgang Schliemann) gemeinsam.

„Welt am Draht“ – Konzert zur Finissage von “Soundscape No.11″  – 23. April, 17 Uhr

Das Zusammenspiel von Claudia Risch, Thorsten Bloedhorn und Thomas Gerwin unter dem Namen “Welt am Draht” folgt keinen festen Gesetzen. Manchmal gibt es verbale Absprachen vor dem Konzert, manchmal graphische oder situative Vorgaben. Ihre Musik ist geprägt von der sensiblen Freiheit jedes Einzelnen, dem Aufeinander-Hören und dem prozesshaften, gemeinsamen Erschaffen musikalischer Strukturen und Gebilde.

Öffnungszeiten der Ausstellung: 25. März 2017 – 23. April 2017; Di, Mi, Fr, Sa, So 11 – 17 Uhr, Do 11 – 19 Uhr

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